Montag, 16. Juli 2018

Steven Wilson, Dresden, 14.07.18

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Konzert: Steven Wilson
Ort: Junge Garde Dresden
Datum: 14.07.2018
Dauer: 150 min
Zuschauer: ca. 1500

Endlich war es der 14. Juli und die Vorfreude auf mein drittes Steven Wilson-Konzert - noch dazu unter freiem Himmel in einer der schönsten Freilichtbühnen mindestens in Sachsen war riesig. Bei Ankunft im Großen Garten waren nur wenige Leute unterwegs, obwohl wir spät dran waren. Auch die Wiese vor der Garde war leer, nicht mal ein öffentlicher gastronomischer Betreuerwagen war geöoffnet. Am Einlass war kaum Andrang. Hmm... Bevor hier überhaupt etwas anbrennen sollte, ging es gleich zum Merch. Hier entspann sich ob der leeren Ränge ein kleiner Dialog mit dem Händler. Seiner Meinung nach ist Dresden nach wie vor ein Tal der Ahnungslosen und Steven Wilson ist eben nicht Roland Kaiser. Dennoch waren wir uns einig: Respekt vor Steven Wilson und den Aufrechten, die dada waren und bei 5000 Plätzen immerhin ein gutes Drittel füllten. Mich beschleicht bei wenig gefüllten Konzertstätten immer ein Unwohlsein, weil ich nicht weiß wie Künstler mit sowas umgehen und darauf reagieren. 


Als Steven Wilson und seine Begleitband die Bühne betraten wurden sie bejubelt und lautstark begrüßt. Und der Meister ging sofort ans Mikro für ein paar Begrüßungsworte und los ging's mit Nowhere now und Pariah vom neuen Album mit Ninet Tayeb auf der Videoleinwand. Dann stöberte Steven Wilson in der Fundgrube seiner Schätze bis mit Refuge mein Höhepunkt des Abends kam, der Texte wegen und wegen der dazu eingespielten nahegehenden Videobilder. 


Steven Wilson nutzte die Bühne, um von Seite zu Seite und von Kollege zu Kollege zu wandern und zu tanzen, er dirigierte das Publikum und spielte mit uns. Im Verlaufe des Abends war dies meine größte Überraschung: ich hatte das Gefühl einen verwandelten Steven Wilson vor mir zu haben. Ganz im Gegensatz zu den Konzerten der Vergangenheit ist aus ihm ein Entertainer geworden, der sich die T-Shirts der Fans ansah und kommentierte, ein ABBA-Fan nicht weit von einem Sodom-Shirt, Bandbreite halt! Und dann sah er das SAGA - T-shirt. Er erzählte, dass er die Band nicht kannte, bevor ihn ein Interviewer fragte, ob er richtig liege mit der Vermutung nach Saga-Einflüssen in Steven Wilsons Musik. Dafür erwähnte er seine Wurzeln wie Ashra Tempel und Neu!, von denen letztere hier kaum bekannt waren. Steven Wilson entschuldigte sich dafür, dass er uns unsere eigenen musikalischen Wegbereiter nahegebracht hatte. Aber Saga blieb der running gag des Abends.


Zur Musik: Steven Wilson spielte natürlich die Songs des aktuellen Albums ergänzt durch eine Reihe Titel aus seinem schier unerschöpflichen Katalog bis hin zu Porcupine Tree-Songs aus den Anfangsjahren dieses Jahrtausends. Und: ich hatte hier schon Abende erlebt, an denen es mir fast die Trommelfelle zerschoss, heute jedoch war die Anlage aufs Beste ausgesteuert und das Zuhören ein Genuss. Die Begleiter glänzten in Soli und als ganzes Ensemble und wurden bei den passenden Gelegenheiten gefeiert.


Nach der Pause brachte Steven Wilson den bekannten und obligatorischen Hinweis, dass er ja bestuhlte Konzerte nicht mag. Wer's glaubt... Und er wundert sich immer wieder, warum die Säle voller Stühle sind und bat Leute mindestens zu Permanating aufzustehen und zu tanzen. Da standen aber eh schon fast alle. Und irgendwie schien er es zu genießen, das Publikum zu fordern und zu unterhalten - halt eine ganz neue Erfahrung.
Vielleicht hat seine musikalische Entwicklung hin zu To the bone auch dazu geführt, dass die enorme Verbreitung des Albums und seiner Musik auch Steven Wilson geöffnet hat. Alle auf und vor der Bühne fühlten sich sichtlich gut. 


Und so kam dann auch mit Ancestral der vorerst letzte Song, denn man müsse ja hier pünktlich um 22:30 zum Ende kommen, so dass mit dem Applaus für die Zugaben auch nicht allzu viel Zeit vertan wurde. Schnell kam die Band wieder auf die Bühne. Er als unbekannter Künstler verspüre nicht den Zwang, dass er seine nicht vorhandenen Hits spielen müsse. Sagte es und spielte: The sound of muzak (2002) und Song of unborn (2017) waren die perfekte Klammer und fassten den Abend noch einmal eindrücklich zusammen.



Setlist
Set 1:
Nowhere Now
Pariah
Home Invasion
Regret #9
The Creator Has a Mastertape
Refuge
People Who Eat Darkness
Ancestral

Set 2:
Don't Hate Me
Permanating
Song of I
Lazarus
The Same Asylum as Before
Vermillioncore 

Sleep Together

Encore:
The Sound of Muzak
Song of Unborn

stevenwilsonhq.com

Maifeld Derby 2018, Mannheim, 15.06.-17.06.2018

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Konzert: Maifeld Derby
Ort: Mannheim
Datum: 15.-17.06.2018
Dauer: 3 Tage
Zuschauer: ca. 5.000 tägl.



Sommergrippe nervt. Daher kommt der Bericht dieses Jahr vom Mann für die schönen Fotos. Wenn das gut klappt kann ich ja nächstes Jahr fotografieren:

Bericht von Michael:

Ich hatte am dritten Tag kurz die Gelegenheit mit Timo Kumpf zu plaudern. Da ich immer wieder überrascht bin, wie es das kleine, aber feine Festival es schafft, große Bands wie The National (mein erstes Maifeld Derby), Daughter und eben aktuell beim 8. Maifeld Derby Eels, Editors, The Wombats, The Kills, BRMC, Rhye und ca. 65 (!) weitere Acts zu verpflichten. 

Das Budget ist halt nicht so hoch wie bei den großen Festivals, aber die Bands haben Lust hier zu spielen und sind entsprechend entgegenkommend. Tom Smith von den Editors, Alison Moshart von The Kills und einige andere schlenderten gerne auf dem Gelände rum und schauten sich diverse andere Bands an. Kleines Festival, aber mit 4 Bühnen! 

Mein Lieblingsplatz ist der Parcours d'armour: eine kleine Bühne vor einer Tribüne, auf der man es sich, zu meist Musik der ruhigeren Gangart, gemütlich macht. Leider finden diese eher leiseren Konzerte oft parallel mit den Konzerten im Palastzelt oder auf der Fackelbühne statt, die man dann schon sehr deutlich hört. 

Tag 1: Ankunft am Hotel in Mannheim-Seckenheim, wo am gleichen Wochenende ein Wein-Festival stattfindet. Na, die Wahl war ja schon getroffen, also ab auf die Räder und die 3km durchs Feld rüber zum Maimarkt-Gelände. Wir waren spät dran, daher sind wir erst bei Klangstof aus den Niederlanden auf dem Gelände.

Sie spielten Open-Air auf der Fackelbühne und das Publikum und der Arte-Kameramann am Kran hatten eine Menge Spaß bei bestem Wetter. Eigentlich sollten sie ja schon letztes Jahr spielen, zogen es aber vor, als Support der Flaming Lips zu touren. Verständlich. 









Ab ins Zelt zu Rhye. Da zwischen den Konzerten auf der Fackelbühne und im Palastzelt keine Minute Pause ist, muss man sich oft schon ein paar Minuten vor Ende des einen Konzertes auf dem Weg machen, wenn man denn ganz vorne stehen möchte. Ich würde mir persönlich 10 Minuten Pause wünschen, aber dieser Wunsch ist fast so alt wie das Festival.

Rhye ist dann für mich in kurzer Zeit die dritte Band, wo ich auf den Gesang reingefallen bin und eigentlich eine Frau am Mikrofon erwartet hatte. Bei Cigarettes After Sex letztes Jahr ist mir das gleiche passiert. Auf der Bühne stehen siebern Musiker inkl. E-Cello und E-Geige, die richtig Lust hatten zu spielen. Die Stimme ist für mich zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber das Set war stimmig und kurzweilig und das gesamte Publikum im Zelt tanzte und feierte die Band. Die Stunde Spielzeit war dann bedauerlicherweise sehr schnell um.

 





Deerhunter habe ich leider nur am Rande mitbekommen und erschien mir persönlich etwas belanglos und so freute ich mich auf Nils Frahm im Palsatzelt. Dort war aber auf der Bühne neben dem erwarteten Flügel jede Menge Synthie-Kram, dass ich mir bereits etwas Sorgen machte. 

Es fing elektronisch an und ich dachte nach einer halben Stunde, das Intro ist aber ganz schön lang. So hatte ich Nils Frahm nicht in Erinnerung und wir verließen das Zelt. Das "Intro" dauerte dann wohl noch länger. Die Meinungen waren gespalten. Die Einen haben es gefeiert, andere wie ich, waren eher enttäuscht. Zu müde, danach noch Jon Hopkins live zu erleben. Schade. 

 

Tag 2: Wir starten mit Me & Reas im Parcours d'armour. Die Band aus Nürnberg passt dort eigentlich nicht hin, weil zu tanzbar. "Aber Sitzen ist nur eine Option und keinesfalls Pflicht!" stand im Programm. So soll es sein. Es wurde im Laufe des Auftritts immer voller vor der Bühne und es wurde ausgiebig getanzt. Begonnen hat die Band im Publikum stehend mit einer Akustik-Darbietung und so endete es auch. 

Dazwischen eingängiger und stimmungsvoller Folk-Pop der irgendwie jeden mitriss. 

 

Weiter ging es mit Chocolat aus Kanada. Verrückte Typen spielen solide in der prallen Nachmittagssonne auf der Fackelbühne "Funky Psych-Rock auf Französisch". Der Platz und der Arte-Kameramann sind wieder schwer begeistert. 



Zurück zum Parcours d'armour und zu Lasse Matthiessen. Ihn haben wir letztes Jahr beim New Fall Festival als Support von Glen Hansard gesehen. Hier tritt er wieder solo auf und hat das Publikum mit seinen vielen "traurigen" Anekdoten und Songs sofort in seinen Bann gezogen. Neugierig bin ich immer noch ihn einmal  mit Band zu erleben.. Leider wurde sein eher leises Konzert von All Them Witches auf der Fackelbühne irgendwie immer wieder gestört. 



The Wombats legten auf der Fackelbühne direkt mit Vollgas los. Alle Hits gespielt. Party! Endlich mal ein Set voller Hits bei dem man bedenkelos mitsingen kann. Alle sind wieder wach und bereit für noch größere Hits des Headliners.   



Editors folgten danach im Palastzelt. Ihren musikalischen Höhepunkt hat die Band zwar lange hinter sich, aber live wollte ich sie gerne nochmal sehen, vor allem auf einer für die Band "kleinen" Bühne. 

In Holland wird die Band noch immer groß gefeiert und tritt regelmäßig bei großen Festivals vor bis zu 65.000 Leuten auf (PinkPop/Wechter Boutique). Ich hatte das Vergnügen letztes Jahr noch beim Lowlands Festival. Ohne Konfetti-Kanone und Feuerwerfer geht da nix mehr. 

Umso erfreulicher, dass sie hier auf all das verzichten mussten/sollten/wollten. Für mich so ein Genuss wie früher. Man merkte auch der gesamten Band an, dass sie auf den Auftritt Lust hatten. Für einige war die Wartezeit zwischen den besten Songs der CDs 1+2 zu lang mit anderen Songs aus den Synthie-Werken 3-6. 

Ich geb aber zu, bei Papillon und Sugar wippt mein Fuß auch immer begeistert mit. Ich hab halt keinen guten Geschmack ;-) 

 




Tag 3: Der Sonntag beginnt scheinbar immer mit einer kleinen "Freakshow" auf der Fackelbühne. Letztes Jahr waren das King Khan And The Shrines. Da hatte ich nur noch das Finale erlebt. Das sollte dieses Jahr nicht wieder passieren. Also früh hin, um 12:30 Uhr sollte es losgehen mit Golden Dawn Arkestra. Pralle Mittagssonne, Auweia, das kann ja was werden. Um 12:15 dösten ein paar Leute im Schatten auf den Liegestühlen, der Platz vor der Fackelbühne: gähnende Leere.

Pünktlich um 12:30 keiner auf der Bühne aber der Platz mittlerweile gut gefüllt. What??? Dann auf einmal Mal marschierten die Musiker in grellen Kostümen durchs Publikum zur Bühne. Timo Kumpf filmte den Einmarsch voller Begeisterung und hatte ein fettes Lachen im Gesicht. Auf der Bühne legten sie dann direkt kräftig los mit "Psychedelic-Afro-Funk-Whatever".

Eine Weihrauchlampe neben dem Keyboard des Sängers nebelte uns alle etwas ein. Es war ein Feuerwerk für die Augen und Ohren. 

 





So langsam auf der Zielgeraden des Festivals, standen dann noch drei große Namen im Line-Up: The Kills, Black Rebel Motorcycle Club und Eels. Zwischendurch noch ein Plausch mit Gerrit Starczeswski. Er wollte Alison Moshart von The Kills treffen. Ging wohl um seine Dancing Shoes. Mit ihren Schuhen fing damals alles an. Außerdem filmte er fleißig für seinen nächsten Film. Bin mal gespannt.

The Kills waren in bester Spiellaune und rockten das Palastzelt. Alisons Haare flogen und flogen. Irgendwann lerne ich mal, wie ich ihre Mähne ordentlich im Flug fotografiere. 









BRMC spielten noch im Sonnenschein auf der Fackelbühne. Sonnenbrille war daher Pflicht. Lange nicht mehr gesehen und trotzdem wieder erkannt. Purer Rock'n'Roll. Damit ist man ja heute schon Exot auf einem Festival.

 



Eels machten dann den Abschluss des Festivals. Die Eels sind mir vorher noch nie aufgefallen, ich kannte sie schlichtweg nicht. Alle anderen schon und so füllte sich das Zelt schnell. Die Eels haben wohl viele Facetten und wandern durch die Genres, aber das, was ich bei meinem ersten Kontakt hörte, konnte mich nicht so recht begeistern. So werden die Eels für mich wohl weiter ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Schön aber, dass das Publikum begeistert war. Dirk hätte dazu sicher ein ganzes Buch schreiben können, der liebt die Eels über alles...

 



Ein fantastisches Festival ist zu Ende und man mag gar nicht gehen wollen. Zu schön war das Wetter, das Line-Up liebevoll ausgesucht, von dem man einfach gar nicht alles mitbekommen kann. Steckenpferd-Dressur und das Deutschlandspiel gingen total an mir vorbei. Vielen Dank dafür. 

Maifeld Derby, ihr seid großartig. Ich freue mich auf die 9. Ausgabe, 14.-16.6.2019.

Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich: http://www.maifeld-derby.de/shop/tickets-merch

Alle Fotos von mir: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10204723318079829.1073741929.1743091681&type=1&l=c8056e0859


Freitag, 13. Juli 2018

The Knights Project, Karlsruhe, 28.06.18

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Konzert mit The Knights Project
Ort: Svens Wohnzimmer in Karlsruhe
Datum: 28. Juni 2018
Dauer: 55 min
Zuschauer: 13


Oft DIE Frage wenn Wohnzimmerkonzerte zum Smalltalk-Thema werden: Was für Musik gibt es denn da? Im Fall von The Knights Project ist eine Antwort, die gleichzeitig zum Kern der Sache führt: Von Freunden empfohlene. Zur Zeit ist das britische Projekt bei Woodland Recordings gelandet und Stephen hat Lucy Day und Tom Cowin mit ihrer Musik auf die Reise geschickt. Dahin wo er weiß, dass sie passt und auf offene Ohren und Herzen trifft. Man kann sich die Einordnung in ein Genre leicht machen, und es Folk nennen. Man muss dabei aber mitdenken, dass es um die Themen geht, die uns auch in den Volksmärchen begegnen, bevor sie von Disney weichgespült wurden. Sehr viel Ohnmacht, Sehnsucht und unerwiderte Liebe.


Der Konzertauftakt Needless, setzte sofort den Ton für den Abend mit sehnsuchtsvoller Frauen- und kunstvoller Gitarrenstimme: "Intricate, precise and mysterious twin guitar folk from coastal England" beschreiben sie selbst das. Im zweiten Song Mollusc spielte Tom zum ersten Mal die Cister. Ein faszinierendes Instrument mit ziemlich vielen Saiten, das mich schon bei Mäkkelä so begeistert hat. Als das nächste Lied angekündigt wurde, hielt ich es erst für einen Gag für das deutsche Publikum: Higher Germany. Aber das Deutschland im Titel ist der Ort der Männer im Krieg - weggefangen von den Feldern im Dienst von Egomanen. Es hat einen so tänzerischen Rythmus, dass man gar nicht ohne Kopfwiegen und Fußklopfen auskommen kann, obwohl der Text alles andere als leichtfüßig ist. Ebenso Land of the dead - gar nicht zum fürchten, sondern eher einladend tänzerisch.
 

Aber auch das ist ja Teil der bewahrten Tradition - man muss sich Glück und Lebensmut holen, wo es geht. The false bride ist ja eigentlich ein bekanntes Lied - fast ein Volkslied - und wurde auch mitgesungen. Das Gedicht Poem XVIII Oh, when I was in love with you von A.E. Houseman wurde zum Text für den Song  A Shropshire Lad. Hier bildeten die Verletzungen des ersten Weltkrieges einen Rahmen, die ja inzwischen auch schon 100 Jahre zurückliegen.  Das Konzert endete schließlich mit dem ersten Song des brandneuen albums: Stars fell out of your eyes ein wenig schlingernd und so wunderbar filigran in den Gitarren. Zurück blieb ein sichtlich bewegtes Publikum mit neu entfachter Liebe für die ewig jungen Lieder des Volkes.


Setlist:
01: Needless
02: Mollusc
03: Higher Germany
04: Land of the dead
05: animals

06: Engine all
07: The False bride
08: Lung
09: Shropshire Lad
10: Stars Fell

11: ??? (Z)


Montag, 9. Juli 2018

Les concerts de la semaine à Paris du 9 au 15 juillet 2018

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Le mois de juillet est traditionellement pas très riche en concerts, mais cette semaine il se passent encore pas mal de choses à Paris avec la troisième édition de "Restons Sérieux" au Supersonic, les soirées "66 Revolution Pop" aux Trois Baudets, Eels ce soir à l'Olympia, puis Chelsea Wolfe au Trabendo le 12 juillet (photo archive par Oliver Peel ©)



09: Eels, Olympia
09: Naaz et Diane Sorel: Pop-up du Label
10 + 11 + 12 +13: 66 Revolution Pop (Barbara Carlotti), Trois Baudets
10: Charlotte & Magon et Grand Rapid, International
10: Louise Thiolon, Etage
10: Jack Johnson, Olympia
10: Festival Restons Sérieux avec: Warum Joe, Stratocastors, Pierre & Bastien, Cité Lumière, Supersonic
11: Festival Restons Sérieux avec Guerre Froide, Guii Guii Goulag, Oktober Lieber, Kerdua Panter, Supersonic
11: Carte Blanche à Refuge, La Passerelle.2, avec Joni, SiAu, Violet Arnold, Pomme, Pi Ja Ma, Malvina Meinier, Flavie Paillard
12: Pollyanna, Petit Bain
12: Colours in The Street, Jo Wedin & Jean Felzine, Bus Palladium
12: Festival Restons Sérieux avec Ricky Hollywood, Kumisolo, Soleil Bleu, Palma Rosa, Option G, Supersonic
12: Vanille chante au Consulat
12: Chelsea Wolf, Trabendo
13: Palma Rosa et Solar Routine, Consulat
13: Emma Sand, La Dame de Canton
13: Festival Restons Sérieux avec Bertrand Burgalat et Catastrophe, Marietta, Biche, Pastel Coast & More, Daisy Mortem, Grotte, Supersonic
14: Louis Piscine, Melodie Busker, Prince Chinaski, International
14: Papier Tigre, Espace B
14: Festival Restons Sérieux avec Le Réveil des Tropiques, Jean Jean, Cachette à Branlette & More, Supersonic



Montag, 2. Juli 2018

Les concerts de la semaine à Paris entre le 2 et le 8 juillet 2018

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Deux festivals cette semaine: Days Off à la Philharmonie* puis Fnac Live, devant l'Hôtel de Ville. Le deuxième est gratuit, le premier pas forcément bon marché, mais se jouant dans de meilleurs conditions techniques. Mais il y a aussi Jack White à l'Olympia, Dominique A à la Cigale et Iron Maiden à Bercy. Semaine bien rempli donc, juste avant le début des vacances d'été.

* avec notamment Clara Luciani le 7 juillet, photo: Oliver Peel ©


02: Fargo Social Club avec Steve Earle & The Dukes, Trabendo
02: MoE, Snob et Will Guthrie, Espace B
02: Keren Ann & Quator Debussy + Sage en première partie, Cité de la Musique, Festival Days Off 
02: Melody Gardot, Olympia
03: Hey Sarah et Lonny Montem, O'Gib, Montreuil
03: Dominique A, La Cigale
03: Jack White Olympia
03: David Byrne, Philharmonie de Paris, Festival Days Off
04: Dick Turner, Chair de Poule
04: Jack White, Olympia
04: MGMT + Cola Boyy, Philharmonie de Paris, Festival Days Off
04: Nile Rodgers & Chic, Salle Pleyel
04: Carte Blanche à L, Maison de la Poésie
05: Festival Fnac Live, Parvis de l'Hôtel de Ville
18h: L'Imperatrice
19h: Jeanne Added
19h40: Dominique A, Scène du Salon
19h45: Voyou
20h10: Asaf Avidan
21h05: Moha La Squale
21h30: Petit Biscuit
05 et 06: Iron Maiden, Bercy
05: Temple et En Attendant Ana, Cité Internationale des Arts
05: Eric Chenaux + Orgue Agnès, Point Ephémère
05: Hannah Featherstone, Sunset
05: BRNS, Ropoporose, Petit Bain
05: Hexagone # 3 avec Flavien Berger, Moodoïd, Forever Pavot, Oklou, Noir Boy George, Loto Retina, Cité de la Musique, Festival Days Off
06: Caroline Rose et Roma Luca, Espace B
06: Festival Fnac Live, Parvis de l'Hôtel de Ville: Angèle: 19h Eddy de Pretto 20h10
06: Bon Voyage Organisation et guests, Petit Bain
07: Petite, Bus Palladium
07: Clara Luciani, Le Studio Philharmonie, 18h, Festival Days Off
07: Festival Fnac Live, Parvis de l'Hôtel de Ville
Corinna: 19h45, Gaël Faye, 20:10, Aloïse Sauvage: 21h05, Ibeyi, 21h30, Angus and Julia Stone: 23h
Scène du Salon: Foé: 18h, Mélissa Laveaux, 18h45, Françoise Fabian 19:45
07: Etienne Daho et Tristesse Contemporaine, Grande Salle Pierre Boulez, Philharmonie, 20h30, Festival Days Off
08: Seu Jorge et Faye Webster: Grande Salle Pierre Boulez, Philharmonie, 20h30, Festival Days Off
 

Konzerttagebuch © 2010

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