Montag, 10. Juni 2024

Belle & Sebastian, Köln, 09.06.24

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Konzert: Belle & Sebastian
Ort: Gloria, Köln
Datum: 09.06.2024
Dauer: 100 min
Zuschauer: 950 (ausverkauft)



"Wie lange waren wir nicht mehr in Köln?" - "15 Jahre!" - "15 Jahre? Wirklich?"
Boah, da rufe ich einmal rein bei einem Konzert und dann ist es gelogen. Es ist erst 13 Jahre her, seitdem Belle & Sebastian im E-Werk aufgetreten sind (mit den fantastischen Zoey van Goey als Support). Ein Konzert in der Live Musik Hall vor wenigen Jahren war von der Band abgesagt worden. Dazwischen habe ich die Band dann halt anderswo sehen müssen (eine Auswahl weiter unten), zuletzt aber jetzt auch schon wieder vor sechs Jahren. 

Das mit dem Reinrufen ist so eine Sache bei mir. Ich kann das einfach nicht. Vermutlich kommt das im gleichen Paket mit Drängeln und Schubsen. Bei meinen letzten Konzerten hatte Stuart Murdoch immer wieder nach Liedwünschen gefragt, eine tolle Chance, einige meiner Lieblinge, die ich noch nie live gehört habe, zu erbitten. Stattdessen haben andere dann ihre Another sunny days oder Funny little frogs bekommen. Diesmal war ich besser vorbereitet und hatte eine Auswahl per Instagram geteilt, die Band hat es geherzliked, ich war gespannt.

Nachdem die sehr sympathische Vorgruppe Morganway (musikalisch so gar nicht meine Teetasse) eine halbe Stunde Irish Folk gespielt hat, begannen Belle & Sebastian um neun. Das Gloria ist der perfekte Ort für ein Belle & Sebastian-Konzert und war natürlich ausverkauft. Naja, perfekt für uns. Stuart sagte irgendwann, dass die Band lange nicht mehr auf so einer kleinen Bühne gespielt hatte. Oasis hatten vor ein paar Jahren ein Radiokonzert im Gloria gespielt und in einem Interview gesagt, der Club sei kleiner als ihre üblichen Garderoben. Stuart bezog das aber auf das regelmäßige Anrempeln der Bandmitglieder. "Wir sind sehr höflich, wir entschuldigen uns dauernd."


Seit meinem letzten B&S-Konzert hat die Band zwei Platten veröffentlicht. Auch wenn die Veröffentlichung der letzten (Late developers) noch nicht lange zurückliegt, spielten die Songs der beiden Alben auf der Tour keine zentrale Rolle. Trotzdem begann das Konzert im Gloria nach Expectations (Tigermilk) mit einigen neuen Sachen: dem tollen What happened to you son?, einer ganz aktuellen Single, die auf keinem Album ist, So in the moment und Give a little time (unterbrochen von She's losing it). 

Danach folgte ein fantastischer Lauf durch die ersten Platten, beginnend mit dem "deep cut" und Liebling Century of fakers, ein paar Sachen, die immer (The boy with the arab strap) oder meistens (Another sunny day) Teil des Sets sind, greatest Hits wie Piazza New York catcher (Trivia, die hier auch immer kommt: Stuart Murdoch ist Red Sox Fan) oder Like Dylan in the movies, zu dem er die Geschichte erzählte, dass die Zeile don't look back den Filmtitel des Bob-Dylan-Films aus den 60ern zitiert. "Hoffentlich habe ich es Euch damit jetzt nicht versaut, dass ich das erklärt habe!" 

Die Band war blendender Laune. Stevie erklärte auf die Frage, was er denn in Köln gemacht habe, er habe nichts gemacht. Er habe am Samstag zu viel getrunken. Nach The boy with the arab strap, bei dem wieder auf der Bühne getanzt wurde, stellte Stuart fest, dass seine Gitarre bei dem Lied wohl nicht funktioniert hätte. In der entstehenden Pause imitierte Stevie sehr zu Stuarts Freude Springsteen. 

Piazza New York catcher war eine von zwei Alternativen. Stuart Murdoch hatte der Band vorher angezeigt, man spiele Lied eins. Danach entschied er, Song 2 (Dress up in you) auch noch zu spielen. Statt "missed" hatte der Schlagzeuger aber wohl "messed" verstanden. Ey, Schottisch! 


Es war ein wunderschöner Abend mit allem, was man sich wünscht. Wo sieht man schon zwei Melodicas gleichzeitig? Oder die Ausflugsfotos der Bandmitglieder? Sarah war zum Beispiel in der Seilbahn unterwegs, irgendwer bei 4711 und Stevie wohl im Bus. 

Leider war nach zwei Zugaben Schluß. Vermutlich, weil jemand im Publikum nach Fox in the snow "one more song" gefordert hatte. 

Das nächste Mal werde es nicht wieder 15 Jahre dauern, bis sie wieder nach Köln kämen (ich habe da so einen Traum). Und mein nächstes B&S-Konzert wird auch nicht in sechs Jahren stattfinden, dafür war der Abend zu euphorisierend. 

Setlist Belle & Sebastian, Gloria, Köln:

01: Expectations
02: What happened to you son? (neu)
03: So in the moment
04: She's losing it
05: Give a little time
06: Century of fakers
07: I want the world to stop
08: Piazza New York catcher
09: Dress up in you
10: To be myself completely
11: Like Dylan in the movies
12: Do you follow?
13: A summer wasting
14: The boy with the arab strap 
15: Another sunny day
16: Get me away from here I'm dying

17: Fox in the snow (Z)
18: Sleep the clock around (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Belle and Sebastian, Esch, 11.02.18
-
Belle and Sebastian, Utrecht, 01.09.17
- Belle and Sebastian, London, 23.06.16
- Belle and Sebastian, London, 22.06.16
- Belle and Sebastian, Ásbrú, 02.07.15
- Belle and Sebastian, Ásbrú, 02.07.15
- Belle and Sebastian, Barcelona, 29.05.15
- Belle and Sebastian, Paris, 31.10.14
- Belle and Sebastian, Larmer Tree Gardens, 01.09.13
- Belle and Sebastian, Barcelona, 27.05.11
- Belle and Sebastian, Minehead, 11.12.10
- Belle and Sebastian, New York, 30.09.10
- Belle and Sebastian, Latitude-Festival, 17.07.10

Donnerstag, 6. Juni 2024

Slowdive, Luxemburg, 04.06.24

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Konzert: Slowdive
Ort: den Atelier, Luxemburg
Datum: 04.06.2024
Dauer: Slowdive knapp 90 min, Pale Blue Eyes gut 30 min
Zuschauer: ca. 1.000 (vermutlich ausverkauft)



The world is full of noise, yeah, I hear it all the time. Oh wie sehr ich Slowdive live vermisst habe. Mein letztes Konzert der Shoegaze-Band vor dem Auftritt beim Maifeld-Derby vorgestern liegt auch schon wieder mehr als sechs Jahre zurück. Seitdem haben Slowdive das zweite Album nach der Reunion veröffentlicht, das sie intensiv betouren. 


Die zweite Karriere der in den 90ern von der britischen Musikpresse belächelten Band verläuft so viel besser als die erste. Shoegaze ist keine Beleidigung mehr, es ist ein hipper Musikstil, endlich feiert nicht nur die Szene sich selbst. Mit dem Reunion-Album Slowdive (es ist ein wenig verwirrend: es gibt die Band Slowdive, eine EP Slowdive, ein Album Slowdive und ein Lied Slowdive) ist der Band etwas gelungen, was mehr als selten ist: es ist mindestens so gut wie die besten alten Veröffentlichungen. 


Das Atelier in Luxemburg ist einer meiner Lieblingsclubs. Das zeigte sich schon am Mittag. Da sendete der Club nämlich noch einmal alle wichtigen Informationen wie den genauen Zeitplan. So was ist toll und hilfreich! Wir wussten also, dass wir kurz vor dem Beginn der Vorgruppe da sein würden. Supportet werden Slowdive auf dieser Tour von Pale Blue Eyes aus Devon (beste Gegend!), einer vierköpfigen Band, die nach The Velvet Underground benannt sind und nach einer shoegazigen Sozialisation klangen. Mir gefiel das gut halbstündige Set gut, Uncut nennt die erste Platte der Band "joyous, propulsive, exhilarating."


Es gab wohl noch Tickets an der Abendkasse, als Slowdive um 21:00 Uhr auf die Bühne kamen, war der Saal aber knackig voll. Der erste Teil des Konzerts unterschied sich nicht vom Auftritt beim Maifeld-Derby - weder in der Liedauswahl noch in der Klarheit des Sounds. Wenn Shoegaze-Bands mies abgemischt sind, ist das eine Qual. Slowdive klingen immer top. Auch wenn - ich jammere jetzt auf sehr hohem Niveau - es nicht mehr an die glasklaren Abmischungen wie in der frühen Reunion herankommt. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass der Soundmann, der mit ihnen vor und nach der Pause gearbeitet hat, jetzt nicht mehr dabei ist.


In der zweiten Konzerthälfte waren Slomo, Machine gun und Dagger neu im Vergleich zu Mannheim, gerade auf das wunderschöne Dagger hatte ich sehr gehofft (sie spielen das wohl erst seit 2014). 

Ich habe Slowdive jetzt schon oft gesehen, genug davon habe ich aber vermutlich nie. Warum auch, wenn sie immer noch so großartig wie gerade sind?

Setlist Slowdive, den Atelier, Luxemburg:

01: Shanty
02: Star roving
03: Catch the breeze
04: Skin in the game
05: Crazy for you
06: Souvlaki Space Station
07: Sugar for the pill
08: Slomo
09: Kisses
10: Alison
11: When the sun hits
12: 40 days

13: Machine gun (Z)
14: Chained to a cloud (Z)
15: Dagger (Z)
16: Slowdive (Z)

Links:

- aus unserem Slowdive-Archiv:
- Slowdive, Brüssel, 07.10.17
- Slowdive, Hamburg, 04.10.17
- Slowdive, Dortmund, 29.09.17
- Slowdive, Mannheim, 18.06.17
- Slowdive, Den Haag, 31.03.17
- Slowdive, London, 20.12.14
- Slowdive, London, 19.12.14
- Slowdive, Genf, 09.09.14
- Slowdive, Saint-Malo, 15.08.14
- Slowdive, Hilvarenbeek, 21.06.14
- Slowdive, Barcelona, 30.05.14
- Slowdive, London, 19.05.14


Montag, 27. Mai 2024

Mannheim Derby - Vorbericht 2024 - 31.05.-02.06.2024

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Konzert: Maifeld Derby
Ort: Mannheim Reitstadion
Datum: 31.05.-02.06.2024
Dauer: 3 Tage
Zuschauer: ?

Der Start in die Festivalsaison beginnt traditionell beim Maifeld Derby in Mannheim. Dieses Mal an einem Wochenende mit Brückentag (zumindest in einigen Bundesländern). Aber auch sonst gestaltet sich ja eigentlich alles immer sehr entspannt auf dem großzügigen Gelände des Reitstadions am Mannheimer Maimarktgelände.

Einige Neuheiten in der Organisation gibt es schon vorab: Am Freitag und Samstag gibt es nun 5 ! und am Sonntag 4 Bühnen. Ein Nachtprogramm ergänzt das so schon extrem variable Line-Up um tanzbare Momente. Ebenfalls gibt es neben den Wochenend-Tickets mit Campingoption auch wieder Tageskarten für die Heimschläfer.

Food-und Getränke sind wieder handverlesen. Viel Leckeres aus der Region wird geboten. Doch der eigentliche Star in Mannheim war immer das Line-Up aus Newcomern und etablierten Acts, die nicht an jeder "Ecke" des Feistvalzirkus spielen.    




Beginnen wir mit den großen Namen. Am Freitag wird Roisin Murphy das Palastzelt erstrahlen lassen. Wir durften die Show bereits letztes Jahr in Bilbao bewundern. Es ist ein fabulöser Mix aus Hits, Bühnenshow und den immer augenzwinkernden Outfitwechseln dieser Ausnahmekünstlerin. Must see.

Edwin Rosen und The Vaccines werden als etablierte Acts für weitere Stimmung sorgen. Bei den Newcomern wird man definitiv über Royal Otis reden, dessen Club-Shows gerade schon in größere Hallen verlegt werden. 

Lola Young mit ihrer positiven Energie und die härteren  Klänge von Sextile runden den ersten Tag ab.

Am Samstag deuten sich viele elektronische Klänge an. Zunächst noch sparsam dosiert mit Hania Rani, danach aber werden die Bässe bei Kiasmos und Modeselektor mit Sicherheit stärker. Auch bei dem, auf Festivals in Deutschland sehr selten anzutreffenden Roosevelt, dominiert das Tanzbare.  Live ist Roosevelt immer ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte.

Auf der kleinen Arena-Bühne gibt es vorab einen ganz heißen Doppelpack. Sowohl Chalk (Ohrstöpsel nicht vergessen) als auch Fat Dog werden zurecht als "die" Newcomer 2024 gehandelt.       


Der letzte Tag wird dann eher ein Problem wegen der fast unvermeidlichen Überschneidungen. Tagebuch-Lieblinge Slowdive bringen die Pferde zum Ende des Abends überglücklich in den Stall. Aber der Nachmittag ist mit Brutus (Tipp), Lambrini Girls und vor allem den unfassbar guten Dry Cleaning fantastisch besetzt.

Dazu noch Chelsea Wolfe, Mannequin Pussy, die Groove-Maschine von Altin Gün und der Wahnsinn von Tropical Fuck Storm. Das wird magisch.

Kommt nach Mannheim und verbringt 1-3 Tage voller liebevoller Atmosphäre und guter Musik. Wir sehen uns.    







Freitag, 24. Mai 2024

Brimheim - V11 - Rotterdam - 18.05.2024

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Konzert: Brimheim
Ort: V11-Rotown
Datum: 18.05.2024
Dauer: 90 min.
Zuschauer: ca. 80


Die dänische Künstlerin Brimheim steht schon länger auf unserer Liste. Leider gab es zu ihrem ersten, tollen Album keine echte Tour, und auch diesmal gibt erstmal nur eine Handvoll Gigs außerhalb ihrer Heimat. Also auf nach Rotterdam.


Das V11, im Verbund mit der wohl bekannteren Rotown Konzerthalle, ist ein wunderschönes, rotes Seenot-Rettungsschiff, das nun fest vertäut in einem der alten Hafenarme, mitten in Rotterdam, an Land liegt. Oben gibt es ein Open-Air Café, während die Konzerte im Inneren des mächtigen, metallenen Rumpfs stattfinden. Wieder einmal eine traumhaft schöne Location für ein Konzert.


Einen Support gibt es diesmal nicht. Brimheim bestehen zur Zeit aus einer vollständigen Band mit vier weiteren Musikern. Während die erste CD noch düsteren Indierock bot, gibt es auf der neuen Platte wesentlich tanzbarere Songs und Elemente. Dazu kommt der eindringliche und markante Gesang von Helena Heinesen Rebensdorff (wow !). 

Der wirkt in vielen Songs passend emotional und mitreißend, in einigen der neueren Stücke aber auch manchmal zu gewollt und gothic-like, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Diese kleinen Schwächen überspielt die Performance an diesem Abend allerdings ganz locker. Die Band ist in überbordender Spiellaune, zweimal fällt ihr Gitarrist fast ungeplant von der kleinen Bühne ins Publikum. 


Helena selber ist ebenfalls ausgelassen. Seit sie 12 sei, Träume sie von einer eigenen Tournee, das muss gefeiert werden. Fast beide Platten werden komplett geboten. Zwei Zugaben, darunter das grandiose "Hurting me for fun" bilden den Schlusspunkt eines tollen Konzerts. 

Brimheim spielten letzte Woche beim OBS Festival in Beverungen. Auch von dort habe ich nur Gutes gehört. Hoffen wir also, das die Tour im Herbst fortgesetzt wird, nachdem sie im Sommer erstmal ausgiebig in Dänemark auftreten wird.


Am Ende stehen dann Publikum und Band mit breitem Grinsen zusammen am Merch. Die düsteren Texte sind vergessen und die Zukunft hoffentlich farbenfroher.             




Donnerstag, 23. Mai 2024

Spiritualized - Fuzz Club Festival - Eindhoven - 04.05.2024

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Konzert: Fuzz Club Festival
Ort: Effenaar/Eindhoven
Datum: 04.05.2024
Dauer: 90 min.
Zuschauer: ca. 1200


Lieblingsbands sind ja immer schwer zu erklären. Besonders wenn sie unter dem Radar bleiben und einiger Erklärungen bedürfen. Spiritualized begleiten mich schon eine Ewigkeit. Große Hallen konnten sie nie füllen. Ich fühle mich in dem Sound aus krachenden Gitarrenwänden, souligem Gospel und mehrdeutigen Texten so wohl, das ich niemals ein Konzert auslassen würde, welches auch nur in einigermassen erreichbarer Nähe stattfindet.   

Glücklicherweise richtet das tolle Fuzz Club Label auch dieses Jahr wieder sein eigenes, kleines Festival im schönen Effenaar zu Eindhoven aus. Eine dieser niederländischen Kulturstätten, die mit mehreren Sälen und toller Infrastruktur zu Recht als Pop-Tempel bezeichnet werden können. 

Aus Zeitgründen wurde leider das übrige Programm vernachlässigt. Und so kann und soll hier auch leider nur über den Headliner berichtet werden, sehr untypisch für unser Konzerttagebuch.

Jason Pierce, Kopf und Mastermind hinter Spiritualized ist kein Showman. Seit Jahren sitzt er mit Sonnenbrille am Rand der Bühne, vor sich seine Texte. Die Bühnenmitte bleibt leer.

Im Halbkreis formieren sich die anderen Bandmitglieder und, wie immer, drei Sängerinnen. Doch sobald das Konzert beginnt scheint die Bühne zu schweben. Direkt wird der "Wall of Sound" körperlich spürbar. Die Melodien fliegen durch den Raum, werden durch brachiale Gitarren wieder seziert und dann  durch den mehrstimmigen Gesang wieder verbunden.


Ein Konzert von Spiritualized ist ein Gottesdienst, im allerbesten Sinne. Aber es geht weniger um Schuld, mehr um Erlösung. Drogen, gescheiterte Beziehungen, Depressionen, das Leben hat viele Tiefpunkte zu bieten. Jason berichtet davon und verliert dabei niemals das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen. 

Diese Musik ist zutiefst traurig und gleichmaßen so voller Hoffnung, Zuversicht und positiver Emotionalität. Eine Wolke aus Sound, ohne einen Anflug von "stardom". Es gibt keine Show, keine Ansprachen, keinen Blickkontakt. Lass dich fallen und diese Musik wird dich auffangen.


Über fehlende Songs zu lamentieren ist natürlich ebenfalls sinnlos. An diesem Abend gibt es keinen einzigen Song aus "Ladies and gentleman....", dafür aber immerhin eine eklektische Version von "Shine a light" und als Finale "So long you pretty thing". 

Aber es ist so, wie Neil Young immer sagt: "They all sound the same, it`s  one song". Diese Band ist magisch, nur leider sehen zu wenige Menschen diese Zauberer.


 

Konzerttagebuch © 2010

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